Veranstaltungen 2023

Gastausstellung von Regina Bergmann: Mit offenen Augen durch die Welt (01.04. – 30.04.2023)

Frau Bergmann greifte das Thema der Kunsträumerinnen in ihrer Frühjahrsausstellung nochmals auf: Das Glück, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Dinge zu sehen, die zwar alltäglich sind, aber doch oft verborgen bleiben, wie z.B. der Blick durch eine zufällig auf der Seite stehende Schraubenmutter oder eine Pflanze, die aus der Mauer eines Hauses wächst.

Neben der „Lost places“- Fotografie bewunderte sie mit Hilfe der Makrofotografie die kleinen Details von Pflanzen und Tieren und schaut durch die Glaskugel. Denn bekanntermaßen sieht man in der Glaskugel die Wahrheit. Obwohl Frau Bergmann schon seit der Jugend fotografiert, ist sie erst seit der Digitalfotografie auf diesem Gebiet aktiver geworden. Neben der Fotografie interessiert sie sich für das Silberschmieden und stellt Ketten und Ringe aus Silber und Edelsteinen her.

Ramblin‘ Conrad: Lieder vom Fass (25.03.2023 um 19 Uhr)

Auf diesen Abend dürften sich alle freuen, die Ramblin‘ Conrad bereits schon mal erlebt haben, egal, ob auf der Straße, oder auf Veranstaltungen. Aber auch diejenigen, die ihn nicht kennen, waren erstaunt, was dieses Urgestein an Musiker für eine Stimmung in Nullkommanix herbei spielen kann. 

Ramblin‘ Conrad ist seit über 40 Jahren mit seiner Musik unterwegs. Und dies ist wörtlich zu nehmen, denn Ramblin‘ Conrad tourt durch die Straßen Westeuropas und ist in unserer Region bestens bekannt.

Ob mit Gitarre, Mundharmonika allein, oder später auch mit Trommel auf dem Rücken, ist er noch einer der wenigen „Straßenmusikanten“. Eine „One Man Band“, die von der Liebe zur handgemachten Musik geprägt ist. Seine CD „Many streets I roamed“ ist der Beweis dafür.

Sein Motto in diesen letzten Jahren sind „Lieder vom Fass“. Er sagt selbst dazu:

„’Lieder vom Fass‘ weil, ich bewege mich in keiner Schublade, ich singe Lieder, die mir zugelaufen sind, Lieder die keiner haben will, etc. und eigenes Liedgut, wenn mir danach ist. Sicher sind auch Lieder dabei, die Mann oder Frau oder etc., kennt. Ganz besonders nach den letzten paar Jahren, die etwas schwierig waren und noch immer sind, lasst euch überraschen, I sing it my way, ich singe und spiele es auf meine Art! Wer aber trotzdem einen Begriff haben will, eine Bezeichnung von dem, was ich mache, so würde ich den Begriff FOLKMUSIC – Lieder von Dublin bis Memphis, verwenden.“

Tim Frühling liest aus seinem Kriminalroman „Hessentagtod“ (04.02.2023, 19 Uhr)

Nach seiner Ausbildung bei einem schwäbischen Lokalradio arbeitet Tim Frühling jetzt seit über 20 Jahren beim Hessischen Rundfunk. Er moderiert bei der Radiowelle hr1 und präsentiert die Wettervorhersage im hr-Fernsehen und in der ARD. Geboren in Niedersachsen, aufgewachsen in Stuttgart, lebt er seit 1997 in Frankfurt und ist mittlerweile im Herzen Hesse.

Wer Tim Frühling schon einmal live erleben durfte, weiß, dass er nicht nur tolle Bücher schreibt, sondern seine Lesungen auch deshalb so unterhaltsam sind, weil er einfach ein toller Entertainer ist.

Neben sehr gut recherchierten Sachbüchern, in denen er uns unterhaltsam Orte vorstellt, die man unbedingt in Hessen besucht haben sollte, schreibt Tim Frühling spannende Krimis.

Im Kunstraum hatte Tim Frühling seinen neuesten Kriminalroman „Hessentagtod“ vorgestellt. Worum geht es:

Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Hessentag steht dieses Mal etwas ganz Besonderes an: die Wahl zur Hessenkönigin. Sechs junge Frauen buhlen um die begehrte Krone, doch das Fest endet jäh, als eine Bewerberin tot zusammenbricht. Wurde sie von einer Konkurrentin vergiftet? Oder ist eine Feministinnengruppe übers Ziel hinausgeschossen? Der Hersfelder Kommissar Daniel Rohde und sein Team stoßen auf jede Menge verdächtige Frauen, von denen alle ein triftiges Motiv haben …

Es gelingt Tim Frühling erneut, die Feinheiten – Loyalität, aber auch Gemeinheiten – in zwischenmenschlichen Beziehungen unter die Lupe und auf die Schippe zu nehmen. Neben aller Leichtigkeit verliert er jedoch den Kriminalfall nicht aus den Augen, erweist sich als äußerst hessenkundig und liefert zudem eine Menge an Hintergrundwissen zum jährlich stattfindenden Hessentag. Er integriert leise Gesellschaftskritik sowie Gedanken zu Rassismus und Feminismus geschickt in den Plot, zeigt auf, welch große Rolle Loyalität, Freundschaft und Verlässlichkeit spielen, macht aber auch deutlich, wohin Unglück und Verzweiflung einen Menschen führen können. Ein rundum gelungener Krimi zum Hessentag!

In der Pause gab es wie gewohnt ein paar kulinarische Köstlichkeiten und Getränke. 

Gemeinschaftausstellung: Ein Bild vom Glück (28.01.-25.03.2023)

Die letzten Jahre waren für uns Alle eine Riesenherausforderung mit Höhen, aber vor allem mit viel zu vielen Tiefen.

Die Kunsträumerinnen haben sich deshalb für den Jahresbeginn ein sehr schönes Motto vorgenommen: Ein Bild vom Glück.

Es gibt sehr viele Momente, die wir uns einfach wieder bewusst machen sollten, um kleine und große Glücksmomente zu greifen, sie als solche zu erkennen: ein Wiedersehen mit alten Freunden, ein zartes Blümchen zwischen Unkräutern, eine Sternschnuppe, die uns zum Wünschen anregt, oder die Geburt eines neuen Erdenbewohners, ein kleiner Welpe, oder Vögel, die gerade ein erfrischendes Bad nehmen, oder einfach nur der Erhalt einer guten Nachricht, ein neuer Job, ein Lächeln… Es gibt so viele Möglichkeiten, Glück zu erleben, zu sehen, oder sich auch am Glück anderer zu erfreuen.

Die Kunsträumerinnen haben versucht, mit ihren Bildern ihr empfundenes Glück einzufangen und auf die Leinwand zu bannen.