Kunstraum Erlensee
• Malerei, Fotografie, Installationen.
• Kulturbühne für Lesungen, Musik und Performances.
• Ungewöhnlich und spannend.
Aktuell bei uns
Offene Gärten in Erlensee (30. – 31.05.2026)
Am 30. und 31. Mai öffneten 10 Gartenbesitzer ihre grünen Kleinode für die Öffentlichkeit, organisiert durch den Kunstraum Erlensee g. V.
Trotz der teilweise erschreckenden Wettervorhersagen fanden zahlreiche Besucher, ca. 200 in den beiden Tagen und aus der gesamten umliegenden Region angereist, den Weg zu den Erlenseer Gärten. So ganz nebenbei lernten die Meisten dann auch noch unsere Stadt Erlensee kennen, weil die Gärten gut verstreut über Langendiebach und Rückingen lagen. Und Petrus hatte wohl ein Einsehen mit all den Fleißigen, so blieb es bis auf ein paar Spritzer am Samstag an beiden Nachmittagen trocken und warm. Es hat sich gelohnt, jeder Garten war eine Augenweide und spiegelte gleichzeitig die teilweise ganz unterschiedlichen Interessen und Herangehensweisen der Besitzer wider.
So präsentierten die Schüler der Georg-Büchner-Schule voller Stolz ihren neu angelegten Schulgarten mit Hochbeeten und Sitzgelegenheiten, sowie den Tiergehegen mit den viel Liebe umsorgten Kaninchen und Meerschweinchen; mal weg vom Handy und raus in die Natur.
Die „Blühbotschafter“ zeigten ihr noch relativ frisch angelegtes, insektenfreundliches Gelände, bei dem sich interessierte Bürger mit einbringen können.
Zusätzlich zu den sowieso schon traumhaft angelegten Gartenoasen, konnten die Besucher in den Gärten Kunstobjekte, selbst hergestellten Schmuck, Keramik und Teiche, Feuchtbiotope, Frösche, Fische und Bienenstöcke bewundern, Pflanzen und Honig, sowie Pflanzenwissen erwerben.
In jedem Garten konnte man außerdem an lauschigen Plätzen selbstgebackenen Kuchen, Snacks und Getränke genießen, in einem Garten wurde sogar frisch gegrillt.
Und wem das noch nicht genug war, konnte wunderschöne Hühner und Hähne bestaunen, Ponys, Pferde und Katzen streicheln und sich über die Neugier der Ziegen amüsieren.
Ein weiteres Highlight war dann am Sonntag Nachmittag die Livemusik in einem parkähnlichen Garten. Unter der Leitung von Günther Wess unterhielt das Ensemble „CGGN-Music“ mit einem „Cross Over“ die aufmerksamen Zuhörer mit einem phänomenalen, dreistündigen Musikprogramm. Die Sängerin Christiane Enders verzauberte dabei das Publikum mit ihrer Stimme. Die extra zahlreich bereitgestellten Sitzgelegenheiten waren bis auf den letzten Platz belegt. Es war ein entspannter Ausklang dieses wunderschönen Wochenendes.
Die Kunsträumerinnen möchten sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei allen beteiligten Gartenbesitzern, den Lehrern und Schülern, den Musikern und Künstlern und nicht zuletzt bei allen Besuchern bedanken, die dieses Event überhaupt erst möglich gemacht haben.
Zum Herunterladen:
Gemeinschaftsausstellung: On.Line (13.02. – 28.03.2026 und ab 01.05.2026 wieder)
Dem spannenden und hochaktuellen Thema „online“ nähern sich die Kunsträumerinnen mit ihren brandneuen Werken in ihrer ersten Ausstellung in diesem Jahr.
Zunächst wurde dabei überlegt, ob man „online“ überhaupt bildhaft darstellen kann, und wenn ja, wie? Dabei ging jede der dieses Mal vier vertretenen Künstlerinnen unterschiedlich zu Werke. Im digitalen Raum sind wir ständig „online“, doch diese Verbindung bleibt unsichtbar. Es galt also, eine Möglichkeit der Überführung zu finden, zum Sichtbaren, zum Greifbaren.
In „On.Line“ wird die Linie dabei zum Symbol für Kommunikation, Übertragung, Verbindung, Spur, aber auch als Abgrenzung. Linien können trennen oder verbinden, Leinen können Halt geben oder fesseln. Sie zeigen uns unsere Abhängigkeiten in dieser immer mehr digitalisierten Welt. Und durch permanente Vernetzung wird jede Linie Teil eines großen Netzes, des Internets.
Miroslava Seidel, Rosemarie Lewandrowski, Birgit Keller und Sabine Pabst haben mit ihren Acrylbildern und Fotomontagen die digitale Welt in die analoge geholt, sichtbar gemacht. Dabei steht die Linie sowohl für das physische Material, als auch für den unsichtbaren Datenstrom. „On.Line“ verknüpft quasi beide Ebenen.
Welche Bedeutung dabei auch Punkte, Farben, Schnecken, Blumen, Noten, oder Brillen bekommen, sollte der Besucher der Ausstellung selbst herausfinden.
Kunstraum Erlensee ist unterstütz von:






